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Spielbare Wesen
Offline Hexenrat
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Spezies:
Beruf
Oberbürgermeister
Kurzbeschreibung
Spieler
Team

#1


Hier haben wir die Wesen beschrieben, die bei uns gespielt werden können und uns dabei vorwiegend an Sagengestalten aus dem Harz und Deutschland allgemein orientiert. Von daher sucht ihr bei uns vergebens nach Vampiren oder Werwölfen und auch magische Wesen und Hexen aus anderen Kulturen können hier nicht gespielt werden. Wir haben euch aber absichtlich viel Raum für eigene Interpretationen gelassen und solltet ihr eine Idee für einen Charakter haben, der keinen der hier genannten Wesen entspricht, aber in irgendeinem deutschen Märchen oder einer Sage erwähnt wird, dann schreibt uns einfach an und wir finden sicher einen Weg!


Menschen


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Menschen gibt es in jeglicher Couleur.
Gute und Böse, kleine und große, dicke und dünne, von hell- bis dunkelhäutig, hübsche, hässliche, faule und fleißige und natürlich alle, die irgendwo zwischen den Extremen liegen.
Einige wenige wissen, dass es auch andere Wesen gibt, noch weniger kennen solche Wesen sogar persönlich. Manche vermuten, etliche lachen und der Großteil ist einfach nicht interessiert, weil sie mit ihrem eigenen Leben beschäftigt sind.
Auf alle Fälle aber gibt es weit mehr Menschen, als 'Andere', und das war beinahe schon immer so.

Shortfacts:
  • Menschen können nicht zaubern und haben auch keine anderen besonderen Fähigkeiten.
  • nur wenige wissen, dass es Hexen, Alben, Zwerge und all die anderen Wesen wirklich gibt.


Hexen


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Hexen sind Menschen, die aufgrund ihrer Zauberkräfte ein langes Leben vor sich haben. Obwohl meist Frauen mit Hexenkräften geboren werden, können auch Männer darunter sein. Bis zu dreihundert Jahre kann eine Hexe alt werden, wobei es unerheblich ist, ob sie 'gut' oder 'böse' ist.
Die Zauberei kann man erlernen, doch um wirklich geschickt und versiert im Umgang mit den magischen Kräften zu sein, bedarf es jahrelangen Studiums. Nicht nur was die vielen Zaubersprüche betrifft, auch das reiche Wissen um Pflanzen, Gifte und ihre Wirksamkeit erlernt man nicht innerhalb weniger Monate.
Besser haben es da die Töchter von Hexen, denn diesen liegt die Magie sozusagen von Geburt an schon im Blut; das bedeutet aber nicht zwangsläufig dass sie selbst ebenfalls Hexen werden.
Der Glaube, dass alle Hexen bösartig sind und mit dem Teufel im Bunde stehen, ist reine Erfindung.
Natürlich gab und gibt es einige Frauen, die ihre Gaben für schlechte, ja sogar wirklich böse Zwecke einsetzen, mindestens ebenso viele aber gab und gibt es, die sich dem Guten verschrieben haben. Der überwiegende Teil der Hexen war und ist irgendwo zwischen diesen beiden Extremen anzusiedeln. Nicht wirklich gut und doch weit davon entfernt abgrundtief böse zu sein.
Bei den Hexen gibt es verschiedene Gruppierungen, die neben den universellen Zaubern, eigene Rituale und Zauber haben - hier in diesem Forum sind es vorwiegend Harzhexen!
Die wenigsten Harzhexen führen ihre Künste auch aus, in dieser neumodischen Zeit hat man sich eher aus dem Geschäft zurückgezogen. Dagegen blüht aber der schwunghafte Handel mit Esoterikbedarf, wobei auch gerne das Internet bemüht wird. Immer eine gute Wahl ist aber auch einen Bioladen zu betreiben oder Naturkosmetik herzustellen.
Kurz gesagt, man könnte, wenn man wollte, oder es nötig sein sollte, aber die überwiegende Auffassung lautet: die beste Magie ist die, die man nicht wirken muss. Kein Wunder, schließlich ist ja beispielsweise ein Auto ein bequemeres und vor allem wärmeres und viel weniger zugiges Fortbewegungsmittel als der klassische Besen!

Shortfacts:
  • eine richtige Hexe braucht keinen Zauberstab.
  • Hexen können nicht nur verfluchen, sondern auch segnen, je nach Lust, Laune und Interesse.
  • oft sind oder wären Hexen auch hervorragende Hebammen.
  • Warzen, Buckel, Pfefferkuchenhäuser und schwarze Katzen sind absolut kein Muss.
  • es gibt kein Hogwarts oder ähnliche Institutionen, man kann auch keine 'Halbhexe' sein.
  • der Unterschied zwischen einer weisen Frau und einer echten Hexe ist fließend.
  • Herr Urian, der Teufel, ist ein sehr lieber Freund aller Hexen, sogar von den guten.


Feen und Elfen


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Alben

Alben sind von schlanker, menschlicher Gestalt mit einem attraktiven Aussehen. Allerdings heben sie sich mit ihrer Körpergröße von gut zwei Metern von den Menschen ab, so dass man sie im Mittelalter auch oft als 'Riesen' bezeichnete und man davon ausgehen kann, dass in einigen Sagen, in denen Riesen genannt werden, eigentlich meist Alben ihre Finger im Spiel hatten.
Sie sind, wie auch die Menschen, eigenständige Persönlichkeiten; ein jeder von ihnen hat seinen ganz eigenen Charakter. Sie sind sehr naturverbunden und meist recht friedfertig, aber es gibt auch einige kriegerische Gesellen unter ihnen, denn natürlich will sich auch dieses Volk im Notfall verteidigen können. Dabei greifen sie durchaus auf Magie zurück, dazu brauchen sie weder Zaubersprüche noch besondere Rituale; sie wirken die Magie so beiläufig, wie sie atmen.
Gleichzeitig ist diese ihnen eigene Magie, tatsächlich eine 'eigene', das heißt, sie ist individuell sehr verschieden und auch unterschiedlich stark ausgeprägt! Mancher kann mit dem Feuer spielen, ein anderer kann über den Wind gebieten, wieder andere beherrschen die Tierwelt - nie aber kann einer alles zusammen!
Was aber allen gemeinsam ist: bei ihnen sollte man vorsichtig sein, denn ihr hübsches, lächelndes Gesicht verrät nur wenig von dem, was sie denken. So hübsch sie auch sind, sie können launisch und grausam sein und oftmals auch sehr nachtragend. Obendrein sind sie Meister im Ränkeschmieden und auch das spinnen von Intrigen ist ihnen nicht fremd, im Gegenteil.
Ob sie dieses Geschick auch tatsächlich anwenden oder nicht, entscheidet allein die Persönlichkeit und das 'Gewissen' des Einzelnen.
Alben erfreuen sich einer relativ guten und vor allem sehr robusten Gesundheit und sind sehr langlebig, ja fast unsterblich, aber auch eben nur fast, denn es gibt Dinge, die sie gar nicht vertragen und dazu zählen vor allem Eisen und ein paar magnetische Metalle.

Shortfacts:
  • Alben sind keine Elben! (Und bitte schon gar kein Legolas-Verschnitt! Es besteht überhaupt kein Grund einen Elefantenrüssel runter zu rutschen, und sie sind auch keine 'Feinde' der Zwerge!)
  • keine spitzen Ohren!
  • natürlich gibt es auch weibliche Alben.
  • Eisen anfassen? Natürlich, warum nicht. Es länger als etwa 10 Minuten zu halten? Sehr ungern. Es länger ertragen müssen? Schmerzhaft! Eine Verletzung durch reines Eisen? Es braucht ewig zu heilen, und selbst ein etwas tieferer 'Kratzer' kann unter Umständen schon tödlich sein!
  • Mindestgröße 175cm bei Frauen bzw 183 cm bei Männern.
  • Basketball ist ein toller Sport für Alben, man muss groß sein und verdient sich, mit ein bisschen Glück, dumm und dusselig.

Venediger

Im 15. und 16. Jahrhundert kamen die Venediger (von manchen auch Walen genannt) in den Harz.
Schon damals verfügten sie über besondere Fähigkeiten bei der Erzsuche, sie suchten weder nach Gold oder Silber, sondern nach in den Augen der Harzer wertlosem Material. Venediger konnten die Schätze erkennen, die Einheimischen dagegen sahen an der gleichen Stelle nur taubes Gestein - und sie waren echte Philanthropen.
Auch waren die Venediger zu unkonventionellen Ortswechseln in der Lage und - wenig überraschend - angeblich mit dem Teufel im Bunde.
Auch wenn der Teufel seine Hände eher nicht im Spiel hatte, waren die Venediger tatsächlich keine Menschen, sondern Alben. Dennoch beugten sie sich damals den venezianischen Herrschern in ihrem Edikt, dass sie, wie alle Glashersteller, auf die Inselgruppe Murano, 'verbannt' wurden. Diese Maßnahme diente damals dazu, das streng gehütete Geheimnis der Glasherstellung zu bewahren. Den gut bezahlten Glasbläsern war es unter Androhung der Todesstrafe verboten, ihr Wissen weiterzugeben, und daran hielten sich auch die Venediger.
Vor langer Zeit schon verließ der letzte Venediger den Harz… doch es scheint, als würden diese sehr langlebigen, zauberkundigen Männer in dieser Zeit den Weg zurück finden.

Shortfacts:
  • jeder Venediger ist ein Albe und auf einer der sieben Inseln von Murano, bzw. in Venedig geboren.
  • es sind ausschließlich heterosexuelle Männer, niemals Frauen.
  • alle stammen aus den alteingesessenen Glasbläserfamilien Muranos und kennen sich untereinander.
  • Eisen und Größe siehe Alben.

Feen

Feen sind wunderschöne Geschöpfe, die nicht altern, sie verfügen über magische Kräfte und können sich auf Wunsch unsichtbar machen. Im Gegensatz zu ihren Verwandten, den Alben, haben sie Flügel.
Manche Feen sind recht naturverbunden und gegenüber anderen Wesen hilfsbereit, andere dagegen verursachen Krankheiten und können Flüche aussprechen, die keine andere Fee beheben kann. Auch der Raub von Kindern geht auf das Konto von solchen 'bösen' Feen, denn diese haben eine besondere Bindung zu von ihnen auserwählten Kindern. Sie holen die von ihnen auserwählten Kinder zu sich, die so (ebenfalls) Unsterblichkeit erlangen. Was nicht heißt das Feen Menschen gegenüber sonderlich wohlgesonnen sind, noch nicht mal die guten unter ihnen.
Allen gemeinsam ist, dass sie das Wetter beeinflussen und in der Zeit reisen können, und dass sie einem Volk angehören das gerne musiziert, tanzt und sogenannte Feenringe hinterlässt. (Feenringe sind Pilzansammlungen, die kreisförmig aus dem Boden sprießen)
Übrigens gibt es Feen in allen Größen und Erscheinungsformen.
Manchmal sind sie so winzig, dass sie auf Hummeln reiten können, andere haben die Körpermaße eines durchschnittlichen Menschen. Manche sehen in ihrer wahren Gestalt aus, wie die kleinen, süßen Elfen auf den berühmten Cottingley Fairies - Fotos, andere dagegen wirken durchaus einschüchternd, wenn nicht sogar grauenvoll, wie die Torchwood-Feen.

Shortfacts:
  • keine Fee, die auch nur ein wenig Selbstachtung hat, ist eine Disney-Fee!
  • Zauberstäbe sind ein No-Go!
  • nur die Flügel unsichtbar werden lassen um unerkannt inmitten der Menschen zu agieren und sogar zu leben? Nichts einfacher als das!
  • drei Wünsche? Mit sehr viel Glück wird vielleicht einer erfüllt, und auch das ist eher zur Belustigung der erfüllenden Fee - denn Wünsche werden liebend gerne buchstabengetreu ausgeführt!
    (Geld wie Heu? Kein Problem, ab in einen Heuschober mit dem wünschenden Menschen, das Heu kurz zu Gold werden lassen und sich drüber kaputt lachen wie platt der Mensch dann ist, nachdem er unter mehreren Tonnen Gold lag. Das erspart obendrein die anderen beiden Wünsche zu hören, die bestimmt genauso lächerlich wären!)
  • selbst die Feen, die den Menschen zugetan sind, sind nicht zwangsläufig in menschlichem Sinne gut oder nett.


Wassergeister


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Nixen, Undinen, Wasserfrauen

Diese, sowohl im Wasser als auch an Land heimischen jungen Damen, sehen ganz wie eine hübsche Menschenfrau aus, und sie benehmen sich auch so. Als weibliche Elementarwesen, die das Wasser verkörpern, verfügen sie über magische Fähigkeiten - solange sie mit Wasser in Verbindung stehen. Generell können sie, ganz nach Belieben, sehr hilfreich sein, als auch Unglück bringen, außerdem verbindet der bezaubernde Wassergesang der weiblichen Wassergeister sie auch mit Wesen wie der Loreley, der nachts auf dem Meer mit Glocken singenden Tochter des Königs der im Meer versunkenen Stadt Ys und der magischen Stadt Vineta, die aus Hochmut im Meer versank. Ebenfalls gemeinsam ist ihnen, dass sie, in Gegensatz zu ihren Cousinen, den Meerjungfrauen, keinen Fischschwanz haben.
Die Unterscheidungen zwischen Nixen und Undinen ist fließend, auch wenn Undinen überwiegend Flüsse bewohnen, während Nixen sich in Seen, Teichen und Bächen finden. Der Begriff Wasserfrau ist eine menschliche Zusammenfassung, die sich um Kleinigkeiten nicht schert.

Shortfacts:
  • eine Nixe lebt so lange, wie es 'ihr' Gewässer gibt. Trocknet ein See aus, stirbt die Nixe, zumindest wenn es sich um eine dauerhafte Trockenlegung handelt.  Niedrigwasser oder eine sommerliche Verlandung überleben sie problemlos.
  • wird der Fluss einer Undine gestaut, begradigt und oder umgeleitet, ist das zwar durchaus lästig, aber ebenfalls kein Grund zu sterben.
  • eine Wasserfrau beherrscht jede Sprache der Menschen, die von ihrem Wasser trinken.
  • als magisches Wesen können diese Frauen das Wasser in jeglicher Form beherrschen. Ganz gleich ob ein Gewässer plötzlich bergauf fließt, über die Ufer tritt, Strudel bildet, wo es keinen Grund dafür gibt… oder wo plötzlich dichter Nebel erscheint - hinter all diesen Phänomenen können Wasserfrauen stecken.
  • Nixen sind sehr häufig anzutreffen, vor allem im Harz. Hier hat beinahe jede 'Pfütze' eine eigene Nixe.
  • Undinen sind seltener, da ihr Lebensraum die Flüsse sind, doch stehen sie mit ihren kleinen Schwestern, den Nixen, in engen und liebevollem Kontakt.
  • Wasserfrauen sind an ihr Gewässer gebunden. Sie müssen nicht unter Wasser leben, sie müssen nicht einmal permanent Kontakt mit ihrem Gewässer haben, aber weit entfernen können sie sich nicht.
  • Ist das Gewässer verschmutzt und 'krank', ist es immer auch die Wasserfrau! Sie lebt mit ihrem Gewässer in einer sehr engen Symbiose.
  • theoretisch könnte eine Wasserfrau verreisen - solange sie immer eine Phiole ihres Gewässers bei sich trägt. Praktisch aber bleiben (fast) alle lieber in ihren Wassereinzugsgebieten.

Wasser- oder Nickelmänner

Wie ihre Schwestern, die Nixen, leben auch die Wassermänner in Seen, Teichen, und Bächen. In Flüssen dagegen sind sie nicht anzutreffen, dafür aber gehören die Moore zu ihren Gebieten.
Hübsche, junge Männer sind sie, allesamt, und ebenso schwer umzubringen, wie die Wasserfrauen. Man muss ihnen schon den allerletzten Tropfen Wasser entziehen, um sie wirklich sterben zu lassen.
Und auch sonst teilen sie die Kräfte und Schwächen ihrer Schwestern, der Wasserfrauen - bis auf einen kleinen Unterschied.
Die Moore waren schon vor langer Zeit den Menschen heilig, ihnen wurden Waffen, Geschmeide - und Menschen geopfert! Torf diente den Menschen schon seit den Zeiten der Altvorderen als Brennmaterial.
Kein Wunder also, dass Wassermänner mehr von dem wissen, was die Menschheit gemeinhin 'Geschichte' nennt.

Shortfacts:
  • nicht jeder Wassermann beherrscht den Wassergesang.
  • jeder Wassermann ist so etwas wie ein wandelndes Geschichtslexikon.
  • wie die Wasserfrauen leben auch Wassermänner in enger Symbiose mit ihrem Gewässer.


Zwerge


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Zwerge sind, allgemein gesprochen, menschengestaltige, eher kleinwüchsige Wesen, und ganz ähnlich wie die Menschen leben Zwerge in der Gesellschaft ihresgleichen. Nicht nur in Höhlen und im Gebirge, eine der Sippen hat ihren Wohnsitz tatsächlich unter dem Münzenberg, mitten in Quedlinburg!
Sie sind schlau und zauberkundig, bisweilen listig, geizig und tückisch, aber meistens sehr hilfsbereit, wenn man ihnen mit Höflichkeit, Achtung und Respekt entgegen tritt. Sie sind in der Lage mittels Zauberei ihr Aussehen zu verändern und mithilfe einer Tarnkappe können sie sich unsichtbar machen.
Zwerge sind hervorragende Handwerker, Schmiede, Goldschmiede, Bergleute und Metallurgen, es gibt unter ihnen aber auch einige, die bürgerlichen Handwerksberufen, wie Schneider, Bäcker und Schuster nachgehen. Selbst in der Landwirtschaft finden sie heutzutage ein gutes Auskommen, es gibt mindestens einen, der sich auf Reparaturen von Traktoren und anderem Wirtschaftsgerät spezialisiert hat.
Selbstverständlich gibt es auch weibliche Zwerge, wobei sie sich eher ungern Zwerginnen nennen lassen würden. Die Genderifizierung hat bei ihnen noch keinen Einzug gehalten und wenn sie davon hören würden, würden sie es nicht wirklich gut heißen. Warum auch? Ein männlicher Zwerg hat einen männlichen Vornamen, eine Frau einen weiblichen. Wo also ist das Problem? Sie sind Zwerge, allesamt, das ist viel wichtiger, denn es gibt in ihrer Gesellschaft keinen beruflichen Unterschied zwischen den Geschlechtern.
Eine Frau kann eine hervorragende Waffenschmiedin sein, während sich ihr Partner um die Kinder kümmert. Der männliche Zwerg kann ein begnadeter Metallurg sein, während seine Partnerin eine hervorragende Goldschmiedin sein - wichtig ist in allen Fällen die Zusammenarbeit des gesamten Volkes. Wobei Kindererziehung oder die Pflege der Alten einen ebenso hohen Stellenwert hat, wie zum Beispiel die Führung eines ganzes Clans.

Shortfacts:
  • beide Geschlechter sind absolut gleichberechtigt und Zwerge.
  • nicht jeder Kleinwüchsige ist ein Zwerg und nicht jeder Zwerg ein Kleinwüchsiger, aber größer als maximal 170 cm bei Männern bzw. 160 cm bei Frauen werden Zwerge nicht.
  • viele männliche Zwerge tragen einen Bart, manche aber sind auch glattrasiert, ganz nach eigenem Wunsch. Weibliche Zwerge haben niemals einen Bart! Dafür aber oft sehr weibliche Attribute, die sie sehr anziehend machen.
  • Es gibt zwar ein gewisses Konkurrenzdenken zwischen Zwergen und Alben, aber das ist nichts besonders. Immerhin herrscht das selbe Denken zwischen Zwergen und Menschen, Venedigern, Wasserwesen, Feen und was sonst noch so im Harz herumläuft! Wen interessiert schon die Form oder Farbe der Hand, die für die Arbeit bezahlt?!


Kobolde


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Heinzelmännchen

Diese kleinen Kobolde leben unsichtbar in den Häusern der Menschen wo sie nachts, wenn die Menschen schlafen, mit viel Fleiß deren Arbeit verrichten. Generell sind sie Menschen gegenüber wohlgesonnen, vor allem der Familie, bei der sie Unterschlupf gefunden haben.
Als Dank für ihre Mühen erwarten sie wenig mehr als ein wenig Brot und Käse, dazu ein bisschen Bier und hin und wieder eine kleine Portion einer Süßspeise oder sonstigen Schleckerei.
Aber Vorsicht! So manches hilfsbereite Heinzelmännchen verwandelt sich in einen tückischen Plagegeist, wenn es sich beleidigt oder geneckt fühlt. Und wenn man es bei seiner Arbeit beobachtet, dann verschwindet es für immer.

Shortfacts:
  • einst lebten sie in Köln, heute verstreut auf der Welt.
  • Größe zwischen 60 und 90 cm.
  • 'normale' Menschen meiden sie meist, und suchen sich überwiegend lieber bei anderen, magischen Wesen ein Zuhause, aber Ausnahmen bestätigen die Regel.

Ampferwichtel

Ein Ampferwichtel ist von kleinem, zwerghaftem Wuchs und wird immer nur allein gefunden. Es heißt, dass er einen Topf mit Gold der Person vermacht, die es schafft, ihm das Geheimnis des Ortes zu entlocken, an dem der Schatz verborgen ist. Dies gelingt aber nur, wenn man das Geschöpf fängt, indem man es an seinen Schultern zu packen bekommt und es danach nicht mehr aus den Augen lässt, da es schnell wieder verschwinden kann. Hintergrund ist der Geiz dieses Kobolds. Als Sammler gibt er das Gold nur sehr ungern her und ist daher besonders trickreich. Außerdem ist er ein begnadeter Schuhmacher, diese Dienste bietet er aber ausschließlich den 'magischen' Wesen an, keinem Menschen!
Ampferwichtel sind sehr gesellige Wesen, die gern und ausgiebig mit Ihresgleichen zu feiern verstehen, sie brauen in ihren Heimen ausgezeichnete Biere und verstehen viel von Landwirtschaft, ohne diese allerdings selbst zu betreiben.
Übrigens, wer sich jetzt an einen irischen Leprechaun erinnert fühlt, hat damit völlig recht, denn Ampferwichtel ist der deutsche Name für Leprechauns.

Shortfacts:
  • Mit einer Schale Milch lockt man Heinzelmännchen an, aber wehe man versucht das bei einem Ampferwichtel! Der tritt die Schale, dass die Milch nur so spritzt, und danach fliegt das gute Geschirr krachend und scheppernd aus dem Schrank!
  • Ein Bier, ja, das ist was anderes! Notfalls sogar wenn es in einer Schale serviert wird. Besser wäre dann aber etwas Hochprozentigeres, denn ein Bier aus einer Schale wird ja so schnell schal! Gegen Gläser - notfalls auch solche in Menschengröße - ist nichts einzuwenden.
  • es gibt einen alten Trick, sich ein Ampferwichtel gefügig zu machen, aber einfach ist der nicht! Und auch nicht ohne Risiko! Es geht ums Festhalten und einen Wunsch… der aber nur funktioniert, wenn er richtig formuliert wird.
  • selbst wenn man es, aller Voraussicht und Vernunft zum Trotz geschafft hat, so ein Ampferwichtel dazu zu bringen bei einem zu leben, dann… nun ja, viel Glück. Selbst wenn sie mit gutem Willen helfen wollen, ist das Chaos nicht weit. Zumindest wesentlich näher als der erhoffte Nutzen.

Bergwerkskobolde

In der großen Familie der Kobolde, sind die Bergwerkskobolde die am höchsten gewachsenen, entspricht ihre Körpergröße doch der eines Menschen. Wie der Name schon sagt, sind diese fleißigen Kobolde hervorragende Bergmänner, die alle nur erdenklichen Metalle und Juwelen in ihren Minen abbauen.
Mitunter helfen sie menschlichen Bergleuten, indem sie sie mit Hammerschlägen vor einsturzgefährdeten Stollen oder anderen Gefahren in den Minen warnen; im Allgemeinen aber neigen sie mehr zu Unfug und harmlosen Schabernack.

Shortfacts:
  • nachdem immer mehr Bergwerke aufgegeben wurden, wurden auch die Bergwerkskobolde immer seltener, zumindest hat man sie immer seltener zu Gesicht bekommen.
  • so mancher hervorragender Geologe war in Wirklichkeit ein Bergwerkskobold
  • heutzutage finden diese Kobolde auch außerhalb des Harzes ihr Auskommen, selbst Bergwerke müssen es nicht unbedingt sein, obwohl sie sich dort immer noch am wohlsten fühlen.


Naturgeister


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Baumnymphen

Baumnymphen sind weibliche Naturgeister von schöner Gestalt, deren Existenz an einen bestimmten Baum gebunden ist. Sie werden mit ihrem Baum geboren und werden auch so alt wie der jeweilige Baum, was bedeutet, dass sie von Natur aus eine langlebige Rasse sind.
Sie leben stets in der Nähe ihrer Bäume, denn entfernen sie sich zu lange von ihnen, leidet der Baum unter der Abwesenheit seiner Nymphe. Erkrankt ein Baum, erkrankt auch seine Nymphe und stirbt der Baum, stirbt sie auch.
In Quedlinburg direkt leben ein paar Baumnymphen noch im Brühlpark, einer waldartig angelegten Parkanlage mit zum Teil über mehrere hundert Jahre alten Bäumen. Sie gehen meist grünen Berufen nach und auch in den Wäldern des Harzes kann man heute noch einige von ihnen antreffen.

Shortfacts:
  • Baumnymphen sind stets weiblich.
  • Sie führen mit allen möglichen Arten von Bäumen Symbiosen, im Harz sind es vorwiegend Buchen, Eichen und Birken aber auch diverse Nadelbäume.
  • Sie können über das Wurzelnetz ihrer Bäume über lange Strecken hinweg kommunizieren.
  • Entgegen der Annahme mancher Menschen, leben sie nicht in ihren Bäumen, sondern meist in der Nähe.

Kornmutter, auch Roggenmuhme oder Pannwief

Die Kornmutter ist eine alte und runzlige Frau, sie hat stechende Grannen im Haar, eine krumme Nase und sie trägt eine Brille.
Die Kornmutter geht im Feld auf und ab, sie ernährt sich vom Korn und reißt die unreifen Ähren aus. Wenn sie dem Bauer zürnt, so dorrt sie sein Feld aus und straft ihn auf diese Weise. Allgemein sorgt das Durchschreiten des Feldes durch sie allerdings für Fruchtbarkeit. Bei der Ernte flieht sie in die letzte Garbe.
Früher war es Sitte, dass die Kornmutter einen Anteil an der Ernte erhielt, der entweder stehen gelassen oder ins Feld geworfen wird. Dies sollte sie gnädig stimmen und ein fruchtbares nächstes Jahr herbeiführen. Im Zuge des Klimawandels besinnen sich manche Landwirte wieder der alten Bräuche und werden von der Kornmutter im nächsten Jahr mit einer guten Ernte belohnt.

Moos - und Waldweibchen
Kaum drei Spannen (ca. 66 cm) hoch sind diese Wichteldamen. Sie weben sich grüne Kleidchen aus Moos und haben Hütchen von Moos auf den Köpfen. Sehr niedlich und zierlich sehen sie aus und sie trippeln immer sehr eilig herbei, wenn jemand in die Nähe kommt, um ihre Hilfe zu erbitten für Krankheit oder sonstige Not. Die Moosweibchen sind reiche Leutchen und sie sind auch nicht geizig.
Das einzige, was sie verlangen, ist, dass der, welchem sie ausgeholfen hatten, ein Kreuz in die Rinde eines Baumes schneidet. Über ein solches Kreuz sind die Moosweibchen sehr glücklich und bedankten sich vielmals dafür.

Regentrude

Die Regentrude ist eine echte Naturgöttin in Gestalt einer gut aussehenden Frau mittleren Alters. Wie ihr Name schon andeutet, ist sie für den Leben spendenden Regen zuständig. Doch von Zeit zu Zeit schläft sie ein - besonders dann, wenn der Glaube an sie erlischt. Es wäre also an der Zeit, sich an den alten, vorchristlichen Glauben zu erinnern um sie wieder zu wecken.



Weitere
 


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Frau Holle

Frau Holles Aufgabenbereiche sind recht vielseitig und reichen vom Schutz von Ackerbau und handwerklichen Tätigkeiten - allen voran das Spinnen und Weben - über Kindersegen, der Herrschaft über Elfen und Zwerge bis zur Obhut von Zauberinnen. Natürlich ist sie auch für den Schneefall verantwortlich, denn je gründlicher sie ihre Betten ausschüttelt, desto mehr schneit es auf der Erde. Meist tritt sie den Menschen als Helferin und Beschützerin entgegen.
Im Harz ranken sich zahlreiche Sagen um die vielschichtige Figur der Frau Holle. Es wird erzählt, dass sie sich in diesem Gebirge auf der Kuckholzklippe niedergelassen haben soll, und jeden Abend vor Mitternacht ihr Wasser mit zwei silbernen Eimern aus dem Lerbacher Tal holt. Dort kann man sie also antreffen, sollte man ihre Hilfe erbitten wollen.

Biel
Dieser Schutzgott des Harzer Waldes wird den Asen zugerechnet. Biel fördert das Wachstum der Bäume, ebenso schützt er auch alle im Wald tätigen Personen ein. Alte Schriften berichten, dass seine Priester einstmals u.a. auch die Beile der Waldarbeiter weihten und diese Weihe die Handwerker vor Verletzungen bewahrten. Er wäre somit der einzige Ase, der bei uns gespielt werden kann. Natürlich kann man sich auch für einen Priester des Biel entscheiden, was auch viel Raum für einen interessanten Charakter bietet.



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